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LETTERS FROM ABROAD

„Letters From Abroad“ entstand 2015/16 als Eigeninitiative von Dreikantfilm. In einer Debatte, die häufig von Zahlen und Zuschreibungen geprägt war, wollten wir einzelnen Menschen zuhören: Wir wollten Geflüchteten ein Gesicht und einen Namen geben. Wir wollten fragen, woher sie kommen, welchen Weg sie eingeschlagen haben, was ihre Geschichte ist.  Was haben sie zurückgelassen?  Was ist ihre Hoffnung? Und was wünschen sie sich für ihr Leben?

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Umsetzung

In einem Pop-up-Studio in Berlin-Kreuzberg sprachen wir mit fünf jungen Geflüchteten aus afrikanischen Ländern und Syrien. Drei Kameras, etwas Licht und schwarzer Stoff bildeten den bewusst reduzierten Rahmen. Im Mittelpunkt standen die Menschen und ihre Erzählungen: über Angst und Verzweiflung, über Hoffnung und die Verbindung zur Heimat. Daraus entstand eine Portraitreihe, angelegt als metaphorische Briefe aus der Ferne.

Die Videos wurden seinerzeit bei Ze.tt veröffentlicht.

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Nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine 2022 führten wir das Projekt fort. Erneut nahmen wir uns Zeit für persönliche Gespräche – diesmal mit Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet waren. Sie erzählten vom Abschied, vom Ankommen und von einem Neuanfang unter ungewissen Vorzeichen.

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Was bleibt

Zehn Jahre nach den ersten Veröffentlichungen steht „Letters From Abroad“ weiterhin für eine Überzeugung: Persönliche Geschichten schaffen einen Zugang, den abstrakte Debatten oft versperren. Die Portraits halten individuelle Erfahrungen fest und geben Raum für unterschiedliche Perspektiven. Sie laden dazu ein, Menschen zuzuhören, deren Leben und Identität weit über die Erfahrung ihrer Flucht hinausreichen. Beide Staffeln kann man sich hier anschauen:

Webseite Letters From Abroad

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Kunde
Jahr
2023
Kategorie
REDAKTIONELLE FILME & VIDEOPORTRAITS

Letters From Abroad - Yan from Moscow

In diesem Teil unserer Interviewreihe "Letters From Abroad" zum Ukraine-Krieg sprachen wir mit Yan aus Moskau. Er kam mit seiner Frau und Tochter im Spätsommer 2022 über Armenien nach Berlin, wo er noch immer  lebt und versucht, sich über Wasser zu halten.

LETTERS FROM ABROAD - Maria from Kiev

Maria ist zu Kriegsbeginn aus der Ukraine geflohen. Über Umwege kam sie nach Berlin. Hier lebt und arbeitet sie seitdem, doch die Ukraine bleibt ihre Heimat.

Letters From Abroad - Victoria from Charkiw

Victoria kam kurz nach Kriegsbeginn mit ihrem 13-jährigen Sohn nach Berlin. Ihren älteren Sohn und den Rest ihrer Familie lässt sie in der Ukraine zurück. Inzwischen hat Victoria mit ihrem Sohn eine Wohnung in Berlin gefunden. In Gedanken ist sie aber noch in ihrer Heimat.

Letters From Abroad - Lea from Kiev

Lea ist Künstlerin und ist nach Kriegsbeginn aus Kiev nach Berlin geflohen. In diesem Video teilt sie ihre Gedanken dazu, was der Krieg mit den kulturellen Codes eines Landes macht.

Letters From Abroad - Exhibition (long)

Interviews mit fünf Menschen, die angesichts des Krieges in der Ukraine ihre Heimat verlassen mussten. Fünf unterschiedliche Geschichten von Menschen, die alles, was sie besaßen, zurücklassen mussten.

Letters From Abroad - Bogdan from Cherson

Bogdan lebt schon seit einigen Jahren in Berlin und hat den Beginn des Krieges in seinem Heimatland aus der Ferne erlebt. Seine Heimatstadt Cherson ist inzwischen weitgehend zerstört und immer noch fallen dort Bomben.

Letters From Abroad - Social Videos

Ankommen, zurückblicken, nach vorn schauen:  Die Hochkant-Clips geben Einblicke in die Erfahrungen und Perspektiven der Geflüchteten und machen auf Social Media neugierig auf die ausführlichen Portraits.

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